Intervallfasten als Jungbrunnen!

Aktualisiert: 21. März 2020

Eine vitalstoffreiche Ernährung mit den richtigen Makro- und Mikronährstoffen ist unendlich wichtig, um Körper&Geist optimal zu versorgen.

Paradoxerweise ist auch der vorübergehende Verzicht auf Nahrung, wie beim Intervallfasten praktiziert, von großem Vorteil für die langfristige Gesundheit des Organismus.

Denn dadurch wird die Apoptose aktiviert, was als "programmierter Zelltod" bezeichnet wird. Alte und kranke Zellen werden quasi aussortiert bevor sie irgendwelchen Schaden an anderen Zellen anrichten können. Außerdem wird durch die Autophagie ("Selbstessen") der ganze alte Zellmüll selbstverdaut bzw. "recycelt". Eine zu geringe Stimulierung steht mit vielen Erkrankungen wie Krebs oder Diabetes Typ 2 im direkten Zusammenhang.

Beides, Apoptose & Autophagie, wird durch einen Mangel an Energie sowie Nährstoffen stimuliert. Auch die Streichung von Kohlenhydraten sorgt schon für diesen Vorgang.

Darüber hinaus ergeben sich weitere positive Effekte:

  1. gesteigerte Biosynthese zellschützender Proteine

  2. Alterungsprozesse werden verlangsamt (bis zu 40%!)

  3. Reduzierung von oxidativem Stress in den Zellen

  4. der Darm & das Immunsystem erneuern sich

Es gibt unterschiedliche Wege das Intervallfasten zu praktizieren, weil es sehr gut anpassbar ist an die eigenen Bedürfnisse.

Generell heißt Intervallfasten in einem festgelegten Zeitrahmen zu fasten bzw. zu essen. In den Essensphasen darf man "normal" essen, aber ohne eine Steigerung der Kalorien. Es ist jedoch wichtig vollwertige Mahlzeiten einzunehmen, die alle Mikro- und Makronährstoffe enthalten. Jetzt möchte ich auf die 2 Arten eingehen, die für sehr viele einfach umzusetzen sind als "Alltagsgewohnheit". Dadurch ergeben sich langfristig gesehen die besten Resultate in Puncto "Glücklicher Vitaler Leben" & Langlebigkeit sowie Gewichtsmanagement & Figur. Es ist dabei noch nicht mal notwendig jeden Tag zu fasten. In Studien haben sich bereits nur 2 Tage (diese sollten nicht zusammen sein) pro Woche bewährt, um die oben genannten Effekte zu erzielen. Also am besten gleich loslegen!

  1. Der Einstieg: Lasse am Montag & Donnerstag einfach nur komplett die Kohlenhydrate (Müsli/Cornflakes, Brot, Orangensaft, Kartoffeln, Nudeln, etc.) weg. Stattdessen iss mehr Gemüse, Fisch, Fleisch und hochwertige Fette (Avocado, Nüsse, Leinöl, Lachs, Makrele, etc.). Du musst hierbei keinen Zeitraum beachten.

  2. Die 16/8- Methode: Nehme am Sonntag- bzw. Mittwochabend bis 19 Uhr eine nährstoffreiche Mahlzeit zu dir, um dann bis Montag bzw. Donnerstag 11 Uhr zu fasten (erlaubt ist Wasser, ungesüßter Kaffee/Tee, Gemüsesaft). Zwischen 11-19 Uhr genießt du also deine leckeren Mahlzeiten inklusive Kartoffeln usw. Hierbei ist also der Zeitraum sehr wichtig.


Das sind lediglich Beispiele, um einen möglichen Ablauf zu zeigen. Natürlich kannst du z.B. andere Tage bzw. mehr Tage wählen und das Prinzip nach deinen Belieben anpassen.

Außer an den Fastentagen darfst du natürlich gerne ein Glas Rotwein genießen. Sollte jedoch mehr das Ziel Körperfettreduktion im Vordergrund stehen, so würde ich eine kohlenhydratarme Ernährung ebenfalls an den Fastentagen der 16/8- Methode empfehlen.

Jetzt viel Spaß beim Ausprobieren und "jünger" werden! Wenn du wissen möchtest wie man das alles noch optimieren kann, dann melde dich gerne bei mir.


Dein YOVITA-SIEG Coach Andreas