Hatha-Yoga- Meditation in Bewegung

Aktualisiert: 22. März 2020

Die Körperübungen (Asanas) aus dem Hatha-Yoga sind erst spät im Mittelalter entstanden. Noch heute gibt es keinen übereinstimmenden Konsens darüber, welche Haltungen wirklich dazugehören. Für mich als Therapeut & Coach ist beispielsweise der Kopfstand mit seiner großen Verletzungsgefahr nicht die "Königin der Asanas", wie es manchmal in Büchern heißt. Ich verfolge lieber einen individuellen & praktikablen Ansatz ("Vini-Yoga" genannt, dazu später mehr), wo man die besten Ergebnisse bekommt mit dem geringsten Risiko.

Allgemein aber entfaltet der ganzheitliche "Impuls Yoga" deutlich seine Kraft und zeigt in zahlreichen wissenschaftlichen Studien beachtenswerte Erfolge.

So bedeutet "Ha" Sonne, "tha" Mond und "Yoga" Vereinigung oder Verbindung. Es geht also immer um ein gesundes Gleichgewicht, sowohl im Menschen selber als auch in Verbindung mit der Welt.


Primär zum Einsatz kommen dabei die Körperhaltungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama) sowie Achtsamkeits- /Meditationsübungen (Dhyana). Diese werden entweder für sich geübt, aber genauso geht es fließend ineinander über. Das mag einer der Gründe für die vielen positiven Effekte sein. Man bewegt nicht einfach nur mechanisch z.B. die Wirbelsäule durch, sondern koordiniert achtsam Atem & Bewegung.

Am Beispiel der dynamischen Katze-Kuh- Bewegung (Marjaryasana-Bidalasana) kann man das gut selber spüren: Ausgangsposition ist der Vierfüßler-Stand (siehe hier mein kurzes Demo-Video, indem du den Link kopierst oder oben rechts auf das rote YouTube-Zeichen klickst):

Mit deiner Ausatmung langsam vom Kreuzbein her Wirbelkörper für Wirbelkörper einrollen, bis am Ende der Kopf angenehm herunter hängt. Mit deiner nächsten Einatmung zunächst den Kopf wieder anheben, dann die Brustwirbelsäule strecken bis du wieder in der Ausgangsposition angekommen bist. 5-10 achtsame Wiederholungen sollten es mind. sein.

Durch die Synchronisation von Atem & Bewegung beim Hatha-Yoga muss man sich ganz fokussieren im Hier & Jetzt, wodurch der Geist immer mehr zur Ruhe findet. Den eigenen Körper bewusst zu bewohnen und in seiner Mitte zu sein, das ist schließlich einer der Hauptziele auf dem Yogaweg.

Der "Impuls Yoga" reguliert & verbindet dabei komplexe Systeme im Menschen (u.a. das Mental-, das Nerven- und das Bewegungssystem) , die zusammen präventiv das Gleichgewicht wahren als auch therapeutisch eine heilsame Ordnung wiederherstellen können.