Basisch immun & fit!

Ein gesunder Säure-Basen-Haushalt ist für unseren Organismus elementar wichtig. Dabei wird mit dem pH-Wert als Messgröße angegeben, wie stark die jeweilige Säure oder Base ist. Die Skala geht von 1-14. 1-6 ist sauer, 7 neutral und 8-14 ist basisch/alkalisch.

Als Pufferlösung befindet sich unser Blut zwischen 7,36-7,44. In jedem Fall wird der Körper versuchen dieses so wichtige Gleichgewicht aufrechtzuerhalten.

Heutzutage neigen viele Menschen durch den modernen Lebensstil zur chron. Übersäuerung mit Beschwerdebildern wie ein schwaches Immunsystem, Schuppenflechte, Rückenschmerzen, Arthrose bis hin zu Krebs. Bereits der Arzt und Medizin-Nobelpreisträger Dr. Otto Warburg sagte 1923: "Krebsartiges Zell-Gewebe ist sauer, wobei gesundes Gewebe alkalisch ist."

Man muss sich die zellulären Vorgänge bildlich vor Augen führen:eine basische (gesunde) Zelle ist negativ und eine übersäuerte (kranke) Zelle ist positiv geladen. Die Ernährung der Zellen funktioniert auf elektromagnetischem Weg, wobei sich gleiche Ladungen abstoßen bzw. Unterschiedliche sich anziehen.

Wie sind die lebenswichtigen Nährstoffe für die Zellen geladen.....? Richtig, sie sind positiv geladen und werden dadurch von der negativ-geladenen, basischen Zelle zur Energieproduktion angezogen. Genau das Gegenteil passiert demnach mit den übersäuerten Zellen, wo Nährstoffe abgestoßen werden.

Verursacht wird eine Übersäuerung im Laufe der Zeit durch eine nährstoffarme Ernährung (Mikronährstoffmängel wie z.B. zu wenig Kalium), Bewegungsmangel, Cola/Kaffee/Weißmehl etc., negative Emotionen oder Dauerstress.

Die Lösung heißt: eine basenreiche Ernährung (viel grünes/buntes Gemüse, moderat Obst, reines Wasser ohne KohlenSÄURE).

Bei den Nahrungsmitteln kommt es aber letztlich immer auf das Stoffwechselendprodukt an, das am Ende entsteht. Zitrone zum Beispiel schmeckt zwar sauer, wirkt jedoch basisch im Körper (siehe auch meinen Blogbeitrag "3 Morgenrituale für mehr VITALKRAFT").

Weitere wichtige Faktoren sind hochwertige Mikronährstoffe, ausreichend tiefer Schlaf, eine gute Entgiftungsfunktion sowie genug Zeit für tiefe Entspannung & Stressabbau. Die Einfluss von Stress auf das Immunsystem wird häufig unterschätzt. "Sauer" sein auf jemanden sagt man im Volksmund und es deckt sich mit den Erkenntnissen aus der Psychoneuroimmunologie. Dieses Forschungsfeld untersucht die Zusammenhänge zwischen Psyche, Nerven-/Immunsystem und Körper. Deshalb hat die Yogapraxis auch in vielen Studien derart heilsam und positiv abgeschnitten, weil sie eben körperliche als auch geistige Prozesse berücksichtigt. Prävention ist Medizin!


Ich hoffe der Beitrag hilft dir weiter und du bleibst gesund. Teile das gerne mit 3 Menschen, die dir am Herzen liegen.


Dein Cross-Yoga-Coach

Andreas






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